Open Doors Festival: Local Heroes

16.09.2021

18:00 Uhr bis 22:00 Uhr
CoMa 12 (18:00 Uhr bis 18:40 Uhr)

Eine Rockband zu sein ist mehr als nur ein Traum, es ist ein Lebensgefühl, welchem sich die drei Jungs von CoMa12 verschrieben haben. Trotz ihres jungen Alters von sechzehn und siebzehn Jahren transportieren sie das Feeling klassischer Rockmusik vergangener Tage auf ihre ganz eigene und moderne Art ins Hier und Jetzt und beweisen damit, dass echter, handgemachter Rock niemals ganz verschwindet und auf unterschiedlichste Art und Weise immer wieder den Weg in die Zukunft findet. CoMa12 stehen für frischen Progressive Rock, mal rau und straight, mal verspielt und komplex, aber immer von eingängigen Melodien geprägt. In ihren Songs verbindet die Band Vergangenheit und Neuzeit der Musik mit ihrer eigenen, sehr persönlichen Geschichte. Einer Geschichte, die mit zwei Jungs und deren Freundschaft vor nunmehr siebzehn Jahren im Kinderwagen begann und bis heute andauert. Einer Geschichte von der Idee, mit nur zwölf Jahren eine eigene Band zu gründen, für welche sich nach erst drei Jahren ein Bassist findet, der dieselbe Leidenschaft zu Rockmusik teilt. Mit Gitarre, Schlagzeug, Bass und Gesang haben sich Colin Vierheller, Marvin Peter und Namik Özcan seitdem als eine der jüngsten deutschen Coverrockbands mit ihrem Repertoire aus Rock, Pop und Punk auf den unterschiedlichsten Bühnen Hessens etabliert. Durch fehlende Auftrittsmöglichkeiten aufgrund der Corona Pandemie begannen die drei Jungs aus Südhessen sich Anfang letzten Jahres mehr und mehr ihren Eigenkompositionen zu widmen, für welche bis dahin leider immer etwas zu wenig Zeit vorhanden war. Geprägt von klassischen Progressive-Rock Größen wie Rush oder Dream Theater entstanden so innerhalb eines Jahres zehn sehr unterschiedliche Songs, welche Anfang 2021 den Weg auf das erste eigene CoMa12 Album mit dem Namen „Sonic Borders of a Silent Universe“ fanden. Mit einer Auswahl verschiedener eigener Stücke sind CoMa12 nun bereit, live auf der Bühne zu zeigen, dass es viel mehr als nur ein Traum sein kann eine Rockband zu sein… es ist ein Lebensgefühl.

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Farewell Spit (19:00 Uhr bis 19:40 Uhr)

Farewell Spit kombiniert die musikalischen Einflüsse aller Mitglieder mit dem Ziel, die Frage, wie Musik all das verarbeiten kann – was wir erleben & genießen, aber auch lieben & beängstigend finden, zu beantworten. Denn so wie die Antwort unser aller Leben formt, so formen die Mitglieder von Farewell Spit ihren Sound – fröhlich, ermutigend, mit einem Hauch Melancholie.

Mit ihrer Single „Low Tide“ gaben die vier Musiker bereits einen ersten Einblick in ihre farbenfrohe Welt. Auch live bleibt die Band ihrem Stil treu und erreicht das Publikum vor allem mit ihrer authentischen und charismatischen Bühnenpräsenz. Bei zahlreichen lokalen und überregionalen Auftritten bewiesen sie, dass Musik ihre Leidenschaft ist – dieses Gefühl bringen sie auch an den Zuschauer. Mit diesem Konzept gewannen sie im Oktober 2019 den Bandcontest des JUZ Mülheim-Kärlich. Im März 2020 veröffentlichte die Band ihre erste EP Clouded Truth. Sechs facettenreiche Songs, die ein Gedankenchaos und den verzweifelten Weg hinaus beschreiben.

Musikalisch bezeichnen sich Farewell Spit als tanzbar und fröhlich im Bereich des Alternative Rocks. Das luftige, aber doch druckvolle Klangspektrum, die kräftige Frauenstimme, zweistimmiger Gesang, sowie härterer Instrumental-Passagen machen den Sound der Band aus.

 

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Spy#Row (20:00 Uhr bis 20:40 Uhr)

Spy # Row verkörpert das neue Zeitalter des Heavy Rocks. Modern und erfrischend vertreten sie Prinzipien, die das Genre des Rocks einst groß gemacht haben und immer mehr verloren gehen: Knallender Riff-Rock gepaart mit treibenden Beats und Bass-Lines macht die Musik zugänglich für jedes Ohr.

„Rockmusik transportiert Emotionen wie sonst kein anderes Genre, zudem wird hier deutlich, wie viel Handwerk in der Musik steckt.“ - Das ist die Aussage der Jungs von SPY # ROW. Für Sam Jäger, Tim Jäger und Arian Gerhardt ist „Band“ weit mehr als ein Begriff für eine Gruppe Musikern, die zusammen Musik macht. Es bedeutet „Familie“. Richtig deutlich wird das, wenn man bedenkt, dass sich das Trio seit Geburt kennt, miteinander aufgewachsen ist und so zusammen durch jede wichtige Phase des Lebens gegangen ist. Vor 16 Jahren wurde dann das erste Mal gemeinsam Musik gemacht – obwohl das jüngste Mitglied heute erst 23 Jahre alt ist.

Blindes Vertrauen - sowohl auf der Bühne, als auch abseits der Bühne - ist der Schlüssel zur Energie-Explosion, die SPY # ROW live hinlegt. Die Live-Shows faszinieren durch viel Bewegung, Überraschungsmomente und Emotionen. Gerade nach der zehrenden Coronazeit dürstet es die Jungs nach magischen Momenten auf der Bühne. Dies führte sie unter anderem zu einem Tour-Support der Hard-Rock-Legenden NAZARETH, einem Supportslot für W.A.S.P und ins Emergenza Deutschland-Finale. Für 2022 steht auch ein Supportslot für U.F.O fest.

 

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Enemy Inside (21:00 Uhr bis 22:00 Uhr)

Enemy Inside hat vor nicht einmal vier Jahren das Licht der Welt erblickt, und gleich steht schon bereits die zweite Weltveröffentlichung ins Haus. 2017 wurde die Band von Sängerin Nastassja Giulia und Gitarrist Evan K gegründet, schnell war die Besetzung mit Dave Hadarik an der zweiten Gitarre, Dominik Stotzem am Bass und Feli X Keith am Schlagzeug beschlossene Sache. Seitdem geht es steil bergauf: Das Debut-Album PHOENIX verkaufte sich 2018 weltweit wie geschnitten Brot, auch die Downloadzahlen und Streams schossen über alle Erwartungen hinaus. Eigentlich klar, wenn man sich anschaut, wie hoch die Messlatte von der Band selbst gelegt wird und jedes Mal übertroffen werden möchte. Es wird nichts dem Zufall überlassen. Die Idee zum Erstlingswerk PHOENIX war schnell gefunden: Es gilt, den eigenen Feind zu bekämpfen. Ob nun dunkle Gedanken besungen, Depressionen lyrisch bekämpft oder der Ruf nach Freiheit sehnlichst herbeigewünscht wird, haben die Songs trotz ihres düsteren Gewands stets eine positive und lebensfrohe Botschaft: Niemals aufgeben! Es ist ein roter Faden, der sich durch die Musik und die Texte zieht: „Wir alle tragen unseren größten Feind in uns. Jenen, den man kaum kommen sieht, vor dem wir uns nicht verstecken können, der all unsere Schwächen zu kennen scheint“.

Das Album spiegelt den inneren Kampf zwischen Freund und Feind, Licht und Dunkel, Gut und Böse wider. Es ist die Herausforderung eines jeden Individuums, den eigenen Antagonisten zu bezwingen, konträre Empfindungen werden vereint und schließlich steht Phoenix für den Zyklus der Wiedergeburt, des Neustarts und der Innovation. Es folgten zahlreiche Konzerte in Clubs und auf Festivals, in Deutschland und mittlerweile fast ganz Europa. Doch auch eine Pandemie kann den Ehrgeiz der Band nicht stoppen und lässt auf andere Weise kreativ werden. Album Nummer zwei steht in den Startlöchern und wird am 27.08.2021 weltweit veröffentlicht: SEVEN soll es heißen. Die Story ist klassisch, handelt sie doch von den allseits bekannten sieben Todsünden. Jedoch ist es ein frischer Wind und ganz neuer Charme, der diesem Kapitel unterliegt. Die Themen beziehen sich auf unsere aktuelle Gesellschaft, auf das Weltgeschehen, lässt über Werte und Moral philosophieren und wird wieder einmal mit höchst aufwändig produzierten Musikvideos unterstrichen. Musikalisch wollen sich Enemy Inside nicht in eine Schublade stecken lassen, nach vielen Sessions und musikalischen Experimenten zu Beginn im Studio fanden sie schließlich ihren eigenen Sound – irgendwo zwischen „Dark Rock“ und „Modern Metal“, vielleicht mit einer durchaus gewollten „poppigen“ Note. Durch eine sinnliche, aber kräftige weibliche Frontstimme geführt, erlangt die Musik nicht zuletzt dank starker Arrangements und fesselnder Hooklines mit Ohrwurmcharakter eine mystische Note.

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