Open Doors Festival

18.09.2021

14:00 Uhr bis 23:30 Uhr
Alex im Westerland (14:00 Uhr bis 16:30 Uhr)

Alex im Westerland. „Die Ärzte“-Tributebands gibt es wohl genauso viele, wie "Die Toten Hosen"-Coverbands. Gruppen, die ausschließlich die besten Songs beider Bands spielen, gibt es dagegen kaum. "Alex im Westerland" gehören zu eben dieser seltenen Spezies: Ihr Bühnenprogramm besteht zu 100 Prozent aus den größten Hits dieser beiden Punkrock-Urgesteine aus Deutschland. Die Frankfurter Band versteht es spielend, die Stimmung zum Kochen zu bringen und legt nebenbei großen Wert darauf, die Zuschauer mit einzubeziehen: Das Publikum wird so zum festen Bestandteil der Show gemacht. "Unrockbar" bleibt garantiert niemand! Bei aller Partytauglichkeit liegt ein weiterer Schwerpunkt der vier erfahrenen Musiker aber auch auf einer musikalisch anspruchsvollen und klanglich authentischen Performance. Dabei kommen Ärzte-typische mehrstimmige Gesänge, Hosen-typische Gitarrensoli oder auch mal eine Soloakustikgitarre zum Einsatz. Egal ob im Club, auf Open-Air-Festivals, auf Stadtfest oder Privatparty: Die Band schafft es jedesmal auf ́s Neue, dass sowohl Musikliebhaber als auch Feierwütige von jung bis nicht mehr ganz so jung voll auf ihre Kosten kommen. So lange, bis "Alles unter Strom" steht!

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Revolte Tanzbein (17:00 Uhr bis 18:30 Uhr)
Ihr seid die Revolte! Da ist er nun also, der zweite Longplayer, der sich lange anfühlte wie ein Ding der Unmöglichkeit und jetzt - sobald die Nadel vielversprechend auf der Rille liegt – mit einer Selbstverständlichkeit den gewohnten Revolte-Zauber aus den heimischen Boxen sprühen lässt. Mit geschlossenen Augen tanzen so vermisste Stationen der Frankfurter Band wie in einem unwirklichen Traum an einem vorbei: ausgelassene Straßenfeste, spontane Partys, schwitzige Club-Shows, ausufernde Sommer-Festivals.

Aber der Reihe nach: Im Juli 2015 veröffentlicht die Frankfurter Band ihr Debütalbum „Einmal Die Eins Mit Offbeats, Bitte!“. Gegründet vier Jahre vorher, ohne wirkliche Ambitionen und noch in schmalerer Besetzung, entwickelt sich das komplett in Eigenregie veröffentlichte Album von Revolte Tanzbein, das mit z.B. Panama oder Frankfurt ein paar veritable Hits enthält, zu einem kleinen regionalen Klassiker. Die Erstauflage der CD ist schnell vergriffen, mittlerweile können 2.500 physische Käufer:innen das Werk ihr Eigen nennen. Es spricht sich herum in der Stadt: Ist die Revolte vor Ort, sind Abend, Tag oder Party gerettet.

Die Studio-Arbeiten am zweiten Album beginnen eigentlich ziemlich genau nach Veröffentlichung des Debüts. Der immer volle Live-Kalender, das echte Leben neben der Band und das Ganze multipliziert mit dem Faktor Zeit, lässt die basisdemokratisch geführte Gemeinschaft eine mutige und folgenrichtige Entscheidung treffen: Gehen sie direkt zurück auf LOS, ziehen sie keine 4.000,- DM ein…

Im Herbst 2020, zwischen zwei Lockdowns, hat Oliver Rüger in seinem Tonstudio Bieber in Offenbach die Energie der Band neu einfangen können, so roh und nahe wie es sich die Live-Band im Selbstverständnis erhofft hat. Keine leichte Aufgabe unter den aktuellen Vorzeichen, aber die Vision des renommierten Produzenten war klar und die Band wollte so richtig. Letztendlich hat der Pandemie-Break ein ungeahntes Zeitfenster aufgetan und für die acht Musiker das 2020 zu einem unglaublich produktiven Jahr machen lassen, mit viel Kreativität in der Gestaltung von möglichen Arbeitsprozessen. Mit großer Hilfe von vielen Freunden, Fans sowie der kuratierten Crowdfunding Plattform kulturMut der Aventis Foundation, Startnext und dem Kulturfond Frankfurt RheinMain, konnten Revolte Tanzbein die Albumproduktion und Tonträger-Herstellung finanzieren.

Das Ergebnis sind insgesamt 11 Songs, die die Entwicklung der letzten fünf Jahre schön zusammenfasst und den Status quo der Band nicht besser hätte darbieten können. Auf „Tanz hart“ mäandern Revolte Tanzbein mit satten Bläsersätzen und viel Energie irgendwo zwischen Russendisko oder Ska in ihrer ganz eigenen Welt aus Offbeat-Rhythmen. Mal nachdenklich, mal albern, aber immer umarmend und die nächste Party fest im Blick.
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Hartmann (19:00 Uhr bis 20:30 Uhr)

Oliver Hartmann gilt mit seiner Band HARTMANN schon seit dem ersten Album ’Out in the cold’ als eine der besten deutschen Hardrock-Acts und ist seit fast zwei Jahrzehnten weltweit bekannt als gefragter Sänger und Gitarrist seines Genres. Man kennt ihn auch als festen Bestandteil des Megasellers AVANTASIA, von Projekten wie ROCK MEETS CLASSIC, als Ex-Frontmann der Neo-Classic Metaller AT VANCE sowie als Kopf des erfolgreichen Pink Floyd Tributes ECHOES.

Seit Gründung hat die Band 8 Alben veröffentlicht, ist mit Größen wie Toto, Uriah Heep, Edguy, Hooters, Mother’s Finest, House of Lords getourt und feierte letztes Jahr ihr 15-jähriges Bestehen! Zum diesem Jubiläum wurde im April 2020 das Anniversary-Album ’15 Pearls And Gems’ veröffentlicht, das weltweit beste Kritiken erhielt und erneut von Sascha Paeth co-produziert wurde (Avantasia, Beyond The Black, Kamelot u.v.m.). Es enthält neben neuen Songs und Livemitschnitten der letzten 15 Jahre auch ausgewählte Covertracks, u. a. die Singleauskopplung des 80’s-Klassikers ’When the rain begins to fall’ feat. Ina Morgan, Teil der Avantasia-Tourbesetzung und eine der besten Rockstimmen Deutschlands.

Nach europaweiten Konzerten mit dem Vorgänger ’Hands on the Wheel’ und der 2019er ’Moonglow-Tour’ mit Avantasia wird Oliver Hartmann mit seiner Band nun ab Sommer mit dem aktuellen Album ’15 Pearls And Gems’ in besonderer Akustik-Besetzung, mit ausgewähltem Programm und in intimer Atmosphäre die bereits für letztes Jahr geplante Anniversary-Tour nachholen, erneut unterstützt von ROCKANTENNE, Deutschlands Rock-Radiosender Nr. 1!

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RÿffHuntR (21:00 Uhr bis 23:30 Uhr)

Wer sich an die 80er Jahre erinnern kann, der war nicht dabei! Sicherlich dabei waren aber die Jungs, die quasi die 80er Jahre erfunden haben. Mit all ihren Facetten, angefangen von weißen Turnschuhen und Spandexhosen, bis hin zur auftoupierten Frisur mit etwas Schminke im Gesicht und Netzhemden knapp am Nippel vorbei. Und die Basis der 80er Jahre sind nicht nur weiße Ferraris, Hawaiihemden und auftragende Schnurrbärte, sondern das pompös-schlichte Lebensgefühl, welches mit der Musik einhergeht. Da gab es zwar die Popper und Punker, auch die Elektrowaver und Schlagerfreaks, aber sind wir doch mal ehrlich: Die einzig wahre Musik ist und bleibt doch der Hard-Rock, oder? Und genau hier kommen sie ins Spiel, ins Licht der Szenenfläche, aufs Papier im Drehbuch: RÿffHuntR!

Das sind neben Jack Samson als Goldkehlchen am Mikrofon nämlich auch Nikk Tail mit betörenden Moves am Bass, Duke Dreamer als C-Dur-Spezialist am Keyboard, Sir Alan Blackthorne als „the Animal“ am Schlagzeug und ganz frisch in ihren Reihen Cassy Cockhammer mit saftigen Sounds und funkelnden Gitarren, der auch gesanglich die Reifeprüfung mit Auszeichnung bestanden hat. RÿffHuntR ist ein Bildungsauftrag für jene Generationen, die das ultimative Lebensgefühl nie kennenlernen durften. Sie werden mit auf eine Reise genommen, als die Zeiten noch einfach und gut waren, der Diesel in Großstädten kein Problem darstellte und die Bäume in den Wäldern noch grüne Blätter trugen.

Welcome to the Jungle! Die Band ist natürlich auch nachhaltig und reist gemeinsam als Gruppe im Privatjet direkt von Los Angeles nach Neu-Isenburg ein. Also, Freunde, wir sprechen hier von einem ganzen Abend Rock-Klassiker, sorgfältig ausgesucht und perfekt inszeniert. Über zweieinhalb Stunden volle Ladung der größten Gassenhauer aus der wohl beliebtesten Epoche der Musikgeschichte. Alles das, was damals geil war, ist es heute noch – und das, was damals so gar nicht ging, ist heute dann doch irgendwie Kult! Für uns ist es eine Ehre und euch gegenüber eine unausgesprochene Pflicht, RÿffHuntR wieder auf die Bühne zu bringen und auf euch los zu lassen. Vergesst Bon Jovi und Van Halen, vergesst Journey und Foreigner, vergesst Alice Cooper, Whitesnake, Europe und Guns’n’Roses. Die Erfinder des Klischees haben uns versprochen, noch einmal einen ganzen Abend in die Mikrofone zu spucken, in die Trommelfelle zu dreschen, in die Saiten zu robben und die Tasten zum quietschen zu bringen.

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